|
Cholov Yisroel
/
Rabbiner
Shlomo Bistritzky
/
Koscher Zertifikat
Unser Lebensmittelkontrolleur bzw. unser
Rabbiner:
Rabbiner Shlomo Bistritzky wandelt auf
den Spuren seines Großvaters, Loeb Bistritzky,
der 1926 in Hamburg geboren wurde. Der heute
über 80-jährige lebte mit seiner Familie in der
Innocentiastraße und wurde 1932 in der Talmud-Tora-Schule
eingeschult. Loebs Vater Markus war schon 1920
aus Königsberg nach Hamburg gekommen. Markus
Bistritzky führte damals ein gut gehendes
Geschäft im Levantehaus in der Innenstadt.
Shlomo Bistritzky wurde in Jerusalem geboren und
wuchs in Safed im Norden Israels auf, wo sein
Vater Levi, der älteste Sohn von Loeb Bistritzky,
Oberrabbiner war. Gemeinsam mit seinen sieben
Geschwistern besuchte er die Jeschiwa in Safed.
Später studierte er in New York und Manchester.
1999 hat er in Berlin jüdisches Gesetz studiert
und dort auch seine Ordination als Rabbiner
erhalten. Vom Oberrabbiner des Staates Israel,
Bakshi Doron, erhielt er 2003 eine Smicha, die
ihn legitimiert, als Rabbiner in der Diaspora
tätig zu sein. Im selben Jahr ist er mit seiner
Frau nach Hamburg gekommen, um hier als Schliach
(Hebr. Gesandter) des Lubawitscher Rebben die
jüdische Gemeinde zu unterstützen. Als Shlomo
Bistritzky den Wunsch äußerte, als Schliach die
jüdische Wahrheit in die Welt zu tragen, war es
keine Frage, dass er nach Hamburg geschickt
würde. „Wenn du an dem Ort, von dem ich fliehen
musste, dazu beiträgst, dass jüdisches Leben
dort wieder heimisch wird, dann ist das die
beste Antwort auf den Holocaust“ hatte der
Großvater gesagt.
2003 sind Rabbiner Shlomo Bistritzky und seine
Frau Chani nach Hamburg gekommen, um im Hamburg
jüdisches Wissen zu verbreiten und zu vertiefen.
Die Familie Shlomo Bistritzky wohnt heute mit
ihren fünf Kindern wieder am Grindel. Großvater
Loeb kam erstmals 2006 zurück nach in seine
Geburtsstadt, die er nie wieder sehen wollte.
Hier eröffnete er gemeinsam mit seinem Enkel das
Hamburger Chabad-Zentrum in der Rentzelstraße. |

Rabbiner
Shlomo Bistritzki
 |